Mit ihren Änderungsanträgen zum Haushaltsplanentwurf 2025 haben die Fraktionen CDU/FDP und AfD im Kreistag deutlich gemacht: Wir wollen keine Einführung eines Kinder- und Jugendtickets. Die dafür vorgesehenen Mittel sollen komplett gestrichen werden, obwohl sie den Kreishaushalt gar nicht belasten würden. Die Verwaltung hatte eine Finanzierung vorgeschlagen, die sich zur einen Hälfte auf Klimaschutzmittel des Landes stützt, zur anderen mittels Zweckvereinbarung von den Kommunen finanziert wird. Etwa drei Euro pro Einwohner hätten diese dafür aufwenden müssen, damit jungen Menschen ein verbilligtes Deutschlandticket angeboten werden kann. Die Einreicher begründeten die Ablehnung damit, dass die Kommunen diese Zahlung nicht aufbringen könnten und das Angebot im ländlichen Raum so schlecht sei, dass Jugendliche das Ticket sowieso nicht nutzen könnten.
Verkehr im Ilm-Kreis KJB fordert Jugendticket
Berit Richter 10.02.2025 - 15:00 Uhr