Die Mitglieder der Verkehrswacht Suhl haben sich kürzlich zu ihrer Jahresversammlung 2022 getroffen. Die Bilanz für das Corona-Jahr 2021und die Wahl eines neuen Vereinsvorstandes standen auf dem Programm.
Der Verkehr rollt auch in der Pandemie – die Suhler Verkehrswacht hat geholfen, dass die Sicherheit auf den Straßen hoch geblieben ist. Das war im Corona-Jahr eine Herausforderung.
Die Mitglieder der Verkehrswacht Suhl haben sich kürzlich zu ihrer Jahresversammlung 2022 getroffen. Die Bilanz für das Corona-Jahr 2021und die Wahl eines neuen Vereinsvorstandes standen auf dem Programm.
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Gegenwärtig sind in der Verkehrswacht 64 Mitglieder organisiert, welche im vergangenen Jahr insgesamt 1275 Ehrenamtsstunden leisteten, berichtete Geschäftsführerin Petra Reinhardt nach der Eröffnung durch den Vereinsvorsitzenden Max Paul Egen. In ihrem Wirken zur Erhöhung der Sicherheit auf den Straßen der Region erreichten sie bei 81 Veranstaltungen etwa 3000 Teilnehmer.
Trotz der allseits bekannten Schwierigkeiten bei der Durchführung öffentlicher Veranstaltungen durch die Pandemie wurden bewährte Projekte für Kinder in Kindertagesstätten, Schüler von Grund- Regel- und berufsbildenden Schulen sowie für Senioren angeboten und von den Zielgruppen rege genutzt.
Im Anschluss an den Bericht wählten die 36 anwesenden Mitglieder einen neuen Vereinsvorstand, welcher sich satzungsgemäß aus acht Personen zusammensetzt. „Durch Beendigung der Mitgliedschaft und Abgabe eines Verantwortungsbereiches waren für die nächsten drei Jahre drei neue Vereinsmitglieder, erfreulicherweise drei Frauen, auf der Kandidatenliste“, berichtet Fred Jäger, der die Öffentlichkeitsarbeit für die Verkehrswacht übernommen hat. Alle acht Kandidaten wurden ohne Gegenstimmen gewählt und nahmen ihre Wahl auch an. Max Paul Egen als alter und neuer Vorsitzender bedankte sich für das Vertrauen und wünschte dem neuen Vorstand viel Erfolg.
Joachim Scheibe erhielt aus den Händen des neuen Vereinsvorsitzenden das Abzeichen der Deutschen Verkehrswacht in Gold. Joachim Scheibe wurde damit als Gründungsmitglied des Vereins und dessen langjähriger Vorsitzender sowie für sein über mehrere Jahrzehnte andauerndes Engagement für Sicherheit im Straßenverkehr geehrt.
Versammlungsort war das völlig neu gestaltete Gebäude des ehemaligen Technikums in der Industriestraße in Zella-Mehlis. Hier hatte Frank Wagner vom VI Verkehrsinstitut GmbH Thüringen Weise einen Schulungsraum zur Verfügung gestellt. Der Verein hatte so auch die Gelegenheit für eine kurze Besichtigung des neuen Firmensitzes.
Die Deutsche Verkehrswacht wurde bereits am 3. November 1924 in Berlin gegründet. Die Organisation wird von 60 000 ehrenamtlichen Mitgliedern getragen, die in 630 Orts-, Gebiets- und Kreisverkehrswachten organisiert sind, die sich wiederum auf 16 Landesverkehrswachten verteilen.