Und wieder sparen die Chefs der Vereine, die im Auftrag der Stadt Suhl den Betrieb der Freibäder in den Ortsteilen Dietzhausen, Schmiedefeld und Goldlauter-Heidersbach sichern, nicht mit Kritik. Mit Kritik daran, dass die 7000 Euro, die ihnen jährlich von der Stadt zugestanden werden, auf einen einzigen Verwendungszweck fixiert sind – auf die Werterhaltung. Damit ist den Vereinen kaum noch geholfen. In Schmiedefeld beispielsweise sind im vergangenen Jahr davon nur lediglich 2200 Euro ausgegeben worden. „Unser Bad ist 100 Jahre alt. Da geht es längst um mehr als um Reparaturen. Wir brauchen Geld für Neuanschaffungen und für eine Sanierung des Beckens, in dem immer wieder bei laufendem Badebetrieb Reparaturen vorgenommen werden müssen, wenn Wasser durch ein Leck wegfließt“, sagt Sonja Machalett, die Vorsitzende des Schmiedefelder Schwimmbadvereins.