Helga Greifelt gibt es zu: Sie ist ein Couch-Potato. „Bei solch miesem Wetter, wie am Sonntagnachmittag, da bleibe ich lieber zu Hause in der guten warmen Stube.“ Normalerweise. Aber am vergangenen Sonntagnachmittag fühlte sie sich auch durch die Vorankündigung in unserer Zeitung zu Konzert und Lesung „Stimmen der Ukraine“ motiviert, sich in Richtung Bürgerhaus zu begeben. Dort sollte, so zumindest die Planung, eine Lesung mit den Berliner Schauspielern Jan Uplegger und Mareile Metzner aus Werken zu Geschichte und Lyrik der Ukraine, die mit der Kiewer Rus, den Ursprüngen des heutigen Russlands untrennbar verbunden ist, stattfinden. Dazu wollten die ukrainischen Sängerinnen Iryna Lazer, Iryna Razin und Nataliia Kuprynenko Lieder aus ihrer ukrainischen Heimat zu Gehör bringen. Wollten, planten und am Ende wurde es nicht so wirklich etwas.