Veggie-Burger bei Stiftung Warentest Dieses Burger-Patty konnte nicht überzeugen

Vegetarische Bratlinge für Burger gibt es mittlerweile in vielen Variationen. (Symbolfoto) Foto: imago images / Westend61/Sandra Roesch

18 fleischfreie Burger-Patties hat Stiftung Warentest unter die Lupe genommen. Die Hälfte der Bratlinge konnte überzeugen und erhielt das Urteil „gut“. Das Produkt einer großen Marke ist jedoch durchgefallen.

Stuttgart - Acht Millionen Menschen in Deutschland ernähren sich laut einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach vegetarisch oder vegan. Für sie kommen mittlerweile immer mehr pflanzliche Alternativen zu Fleisch auf den Markt, darunter auch Burger-Patties. Stiftung Warentest hat nun 16 vegetarische und zwei vegane Bratlinge untersucht. Die Patties wurden unter anderem anhand des Aussehens, des Geschmacks, der Nährstoffe und der enthaltenen Schadstoffe bewertet. Auch die Verpackung floss zu einem kleinen Teil in das Urteil mit ein.

Wer die Gewinner und die Verlierer des Test sind, sehen Sie auch in diesem Video:

Dieser Bratling ist der Testsieger

Die Hälfte der Burger-Patties erhielt das Ergebnis „gut“, wie es in der Ausgabe 05/2021 des Magazins „test“ von Stiftung Warentest heißt. Der „Vegane Burger auf Erbsenproteinbasis“ von „Beyond Meat“ bekam die Note 1,8 und ging damit als Testsieger hervor. Die Tester habe vor allem Aussehen, Geruch und Geschmack überzeugt, die dem Rindfleisch ähnlich seien, wie der Spiegel berichtet.

Auf dem zweiten Platz mit der Note 2,1 folgten die veganen Patties von Edeka „No Meat Just Burger“ und der „Vegetarische Hack-selig Burger“ der Marke „The Vegetarian Butcher“. Das Produkt von Edeka ist außerdem mit einem Preis von 87 Cent pro 100 Gramm der Preis-Leistungs-Sieger des Tests. Von den drei Patties auf dem Treppchen gibt es allerdings nur noch die Bratlinge von Edeka in der getesteten Form zu kaufen. Die beiden anderen Marken haben laut dem Stern ihre Rezeptur inzwischen verändert.

Schadstoffe in fünf Burger-Patties gefunden

Aber nicht alle Patties erhielten eine positive Bewertung: In fünf Bratlingen wurden beim Test Schadstoffe nachgewiesen. Darunter sind die „Veganen Mühlen Burger Typ Rind“ von der Rügenwalder Mühle und der „Black-Bean-Cashew-Burger“ der Marke Alnatura. Eine besonders schlechte Bewertung erhielten die Bratlinge von Iglo. Gleich vier kritische Schadstoffe wurden im Produkt „Vegetarischer Burger von Iglo Green Cuisine“ gefunden, darunter Mineralölrückstände und das vermutlich krebserregende Glycidol. Die Bratlinge erhielten die Note 5,5 und fielen damit durch. Wie Stiftung Warentest erklärt, hat Iglo daraufhin die Rezeptur der Produkte geändert.

 

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