VdK Thüringen Süd Vorstand will gegen Armut kämpfen

Der neue Vorstand des VdK-Sozialverbandes Thüringen Süd, der für die Regionen Meiningen, Schmalkalden, Suhl, Zella-Mehlis und Hildburghausen zuständig ist. Foto: VdK

Der VdK-Sozialverband Thüringen Süd hat einen neuen Vorstand: Der bisherige Vorsitzende Klaus Schüller aus Meiningen gab den Staffelstab an Michael Sickinger weiter. Ein wichtiges Ziel des Verbands ist der Kampf gegen Armut.

 
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Zum VdK-Kreisverbandstag Thüringen Süd in Suhl wählten 22 Delegierte einen neuen Vorstand. Mit großer Mehrheit wurde Michael Sickinger zum Vorsitzenden gewählt. Als Stellvertreter stehen ihm Ute Köhler und Uwe Böttcher zur Seite. Weitere Vorstandsmitglieder sind Gabriele Anker, Mandy Grimm und Frank-Olaf Klementa. Als Beisitzer wählten die Delegierten Nancy Hoffmann, Anke Theis, Elke Lurz, Karl-Heinz Stelzner, Klaus Schüller und Wolfgang Herrmann.

Mit großem Dank wurden die scheidenden Mitglieder Steffen Harzer und Petra Schneider verabschiedet. Ein besonderer Dank ging an Klaus Schüller. Der frühere Vorsitzende aus Meiningen habe mit seinem Engagement den Kreisverband Thüringen Süd entscheidend mitgestaltet. Aus familiären Gründen kann er nicht mehr hundert Prozent im Vorstand mitarbeiten, hilft aber weiter als Beisitzer mit.

Der neue Michael Sickinger freut sich auf die Herausforderung und betont: „Ich alleine bewirke natürlich gar nichts. Eine gute VdK-Arbeit ist nur gemeinsam im Team möglich.“ Als ihre wichtigste Aufgabe sehen der Vorsitzende und seine beiden Stellvertreter an, dass endlich die VdK-Kreisgeschäftsstelle besetzt wird, um wieder qualifizierte Beratungen vornehmen zu können. Durch den Ausfall einer Mitarbeiterin bestehe dringender Handlungsbedarf. Die Armutsbekämpfung, die Gesundheitsversorgung und die Pflege bleiben weiterhin wichtige Themen, genauso wie der Einsatz für den Abbau von Barrieren.

Der VdK Thüringen Süd betreut etwa 2800 Mitglieder in neun Ortsverbänden der Region Schmalkalden, Meiningen, Suhl, Zella-Mehlis und Hildburghausen. Er setzt sich für sozialpolitische Belange der Menschen auf Bundes- und Landesebene ein. Kampagnen führte er beispielsweise zu Mindestlohn, Rente für alle, Nächstenpflege.„Damit haben wir den richtigen Nerv getroffen“, teilte der Vorstand mit.

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