Die Wiese ist leer, das Nichtschwimmerbecken fast trockengelegt, und über das Gelände hallt der Lärm von Motorsägen. Im Schwimmbad Großbreitenbach herrscht in diesen Tagen alles andere als Idylle. Wo bald wieder Kinder spielen und Familien in der Sonne liegen sollten, sind nun Äste, Baumstämme und Baufahrzeuge zu sehen. Nach einem heftigen Sturm am Samstagabend bietet das Gelände ein Bild der Verwüstung. Während das Wetter in der Umgebung weitgehend keine Schäden anrichtete, traf es das Bad mit voller Wucht. Schwimmmeister Ralf Sommer spricht von einer „Art Windhose“, die punktgenau das Freibad erwischt habe.