Ab dem Umschaltwerk in Schmalkalden-Weidebrunn wird es richtig spannend. Von dort führen nämlich fünf Stromversorgungsstränge nach Floh-Seligenthal, der vergleichsweise industriestarken Großgemeinde vor den Toren der Stadt. „Früher waren es drei gewesen, damit ist man schon irgendwie hingekommen. Jetzt sind es zwei mehr, und damit ist alles erheblich sicherer, stabiler“, sagt Mirko Eisenacher. „Bei Ausfällen haben wir Alternativen, können umschalten und die Fehlersuche in Ruhe angehen. Unsere Kunden bekommen ja Strom“, betont der leitende Angestellte bei der Werraenergie, der 18 Mitarbeiter in seinem Team hat. Elektroenergie und die Werraenergie, das ist eine junge Geschichte. Erst 2013 hat sich das Bad Salzunger Unternehmen, das früher Werragas hieß, diesem Geschäftsfeld gewidmet. Hintergrund war auch, dass das Netz der überregional agierenden Eon nicht im Topzustand und Investitionsentscheidungen n dem Konzern ihre Zeit dauerten.