Unterbreizbach - Die Unterbreizbacher wollen dafür kämpfen, dass der Arztsitz in ihrem Ort bleibt. Daran ließen sie bei einer Protestveranstaltung im Kulturpark gestern Nachmittag keinen Zweifel. Den Platz, auf dem sich mehr als 300 Leute eingefunden hatten, habe man ganz bewusst ausgewählt, erklärte Vizebürgermeister Roland Gimpel, da er sich "an der Wirkungsstätte" der Hausärztin befinde. "Vielleicht hört sie mit." Das, was in Unterbreizbach gerade passiere, sei "ein Possenspiel", sagte er. "Die Art und Weise, diese Dreistigkeit", mit der die Medizinerin gegen die Gemeinde und ihre Patienten agiert habe, sei "mehr als schäbig", "ein Schlag ins Gesicht für die gesamte Bevölkerung hier im ländlichen Raum", befand er - und erhielt Applaus.