Zum Jahreswechsel ist es Tradition, dass sich der Thüringer Ministerpräsident mit einer Ansprache an die Menschen im Land wendet. Der seit einem Jahr amtierende Regierungschef Mario Voigt (CDU) hat in diese Tradition frischen Wind gebracht. Denn Voigt bleibt nicht in der Staatskanzlei oder geht in ein MDR-Studio, sondern hält seine Ansprache dort, wo sich Reichtum und Vielfalt Thüringens in Reinkultur zeigen. Seine erste Neujahrsansprache wurde auf der deutschesten aller deutschen Burgen aufgezeichnet – der Wartburg. Die vor 1000 Jahren erbaute Burg ist für Voigt das „zeitlose Symbol deutscher Geschichte“ und der „Leuchtturm unserer Heimat“. Angekündigt wurde da schon, dass der Ministerpräsident künftig Orte für die Ansprache wähle, „die eng mit der Identität der Thüringerinnen und Thüringer verbunden sind und die Vielfalt unseres Freistaates zeigen“.