Positiv merkten die Suhler Polizisten an, dass die Zahl derjenigen, die sich nach einem Crash unbemerkt aus dem Staub machen, leicht abgenommen hat. 133 Mal wurde das im Jahr 2020 registriert, 2019 flüchteten 153 Unfallbeteiligte – 75 von ihnen wurden ausfindig gemacht, 2020 konnten 65 ermittelt werden. In der Steinbach-Hallenberger Kernstadt registrierte die Polizei im vergangenen Jahr, entgegen dem Trend, mit 95 Unfällen einen leichten Anstieg von 13 Unfällen.
Auch in Bermbach gab es mit fünf einen mehr als im Vorjahr. Allerdings auf einem niedrigen Niveau, dass die Ortsteile wettmachen. In Viernau (23), Rotterode/Altersbach (7), und Oberschönau/Unterschönau (8) sank die Gesamtunfallzahl. Ob der letzte Wert zu halten ist , wenn die Oberschönauer Ortsdurchfahrt wieder geöffnet ist, wird sich ab dem kommenden Jahr zeigen.
In der Nachbarstadt Zella-Mehlis wurden 2020 insgesamt 264 Unfälle mit zwei Schwerverletzten und 33 Leichtverletzten registriert. Die Zahl sank deutlich gegenüber 2019, als es 291 waren. 2018 tauchen 304 Unfälle in der Statistik auf.
Auf der L3247, die durch die Stadt führt, ging die Zahl der Unfälle ebenfalls zurück von 25 auf elf. Und innerorts auf der B62 von 49 auf 37.
In Benshausen sind übers Jahr 25 Unfälle gezählt worden mit fünf Verletzten. Mit 68 Unfällen sind auch in Oberhof die Fallzahlen zurückgegangen. 80 waren es 2019. Sechs Leicht- und zwei Schwerverletzte kamen zu Schaden.
Einen Unfallschwerpunkt konnten die Suhler Polizisten 2020 nicht ausmachen. In den Vorjahren waren es vor allem Wildunfälle auf der L 1118 von Benshausen über den Roten Bühl, Unfälle auf der McDonalds-Kreuzung, zwischen Zella-Mehlis und Benshausen, in den Kurven vom Sterngrund und dem Veilchenbrunnen sowie im Kreuzungsbereich am Zella-Mehliser Bahnhof, die die Polizisten beschäftigten.