Unfallserie Über ein Dutzend Verletzte nach Unfällen auf Autobahnen

dpa
Ein Einsatzwagen der Polizei steht an einer Unfallstelle. Foto: Stefan Puchner/dpa/Symbolbild

Der Hagel sorgte nicht nur für glatte Straßen in Bayern: Mehrmals kam es in nur kurzer Zeit auf der A9 zu Unfällen. Auch auf anderen Autobahnen gab es an diesem Wochenende mehrere Verletzte.

München (dpa/lby) - Nach dem Hagelschlag hat es auf der Autobahn 9 Landkreis Nürnberger Land zwischen den Anschlussstellen Hormersdorf und Schnaittach mehrere Unfälle gegeben. Aber auch auf der A8 hat es gekracht. Über ein Dutzend Menschen wurden dabei verletzt.

Wegen des Hagels parkte ein Fahrer sein Auto am Samstagabend am Standstreifen der A9, woraufhin das Fahrzeug eines Abschleppdienstes hinter ihm anhielt. Als der 23-jährige Fahrer ausstieg, erfasste ihn ein anderes Auto, wie die Polizei am Sonntag berichtete. Der Mann wurde mehrere Meter durch die Luft geschleudert und verletzte sich dabei lebensgefährlich. Er wurde vor Ort erfolgreich reanimiert und kam mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus.

Nur kurze Zeit später kam es - diesmal auf der Gegenspur - zu einem weiteren Unfall mit fünf beteiligten Fahrzeugen. Mehrere Fahrzeuge hatten wegen des Wetters plötzlich abgebremst, was ein dahinter fahrender Mann zu spät bemerkte und auffuhr, wie es weiter hieß. Anschließend krachten noch drei weitere Fahrzeuge in die Autos hinein. Vier Menschen wurden dabei leicht verletzt.

Beinahe zeitgleich, an fast derselben Stelle kam es zu einem weiteren Auffahrunfall: Durch den Aufprall kamen die zwei beteiligten Autos ins Schleudern. Den Angaben nach krachte eines der Fahrzeuge auf der rechten Spur in einen weiteren Wagen. Die drei Fahrer wurden verletzt und kamen in Krankenhäuser. Die A9 wurde am Abend für mehrere Stunden in beide Richtungen gesperrt und wurde erst in der Nacht wieder freigegeben.

Etwa 250 Kilometer weiter auf der A8 bei Anger (Landkreis Berchtesgadener Land) wurden fünf Menschen in der Nacht zum Samstag bei einem Auffahrunfall verletzt. Darunter war auch ein eineinhalbjähriges Kind, wie das Bayerische Rote Kreuz am Samstag mitteilte. Fünf der sieben Passagiere kamen in Krankenhäuser.

Zurück im Nürnberger Land: Auf der A3 bei Burgthann wollten Beamte am Samstagmorgen mit ihrem "uniformten Dienstfahrzeug" einen Transporter kontrollieren. Der 39-Jährige hielt zwar an, verschloss dann aber das Auto und rannte zu Fuß weg, wie die Polizei am Sonntag berichtete. Ein Hubschrauber fand den betrunkenen Mann bei der Autobahnunterführung.

 

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