Autobahn zeitweise gesperrt Acht Verletzte nach zwei Unfällen auf A71 bei Ilmenau

, aktualisiert am 18.12.2024 - 20:44 Uhr

Binnen kurzer Zeit kam es am Mittwoch auf der Autobahn 71 bei Ilmenau zu zwei Unfällen. Nicht die einzige Aufgabe für die Rettungskräfte an diesem Tag. Auch starker Wind hatte sie an zwei Orten auf den Plan gerufen.

 Quelle: Unbekannt

Bei einem Auffahrunfall im Tunnel Behringen auf der Autobahn 71 zwischen Stadtilm und Arnstadt-Süd sind am Mittwochnachmittag nach ersten Informationen der Rettungskräfte vor Ort zwei Menschen verletzt worden. Der Unfall ereignete sich gegen 15.30 Uhr, insgesamt vier Fahrzeuge waren beteiligt, hieß es von den Rettungskräften.

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Die Ilmenauer Feuerwehr war mit fünf Fahrzeugen und 22 Rettungskräften vor Ort. Die Autobahn war zwischenzeitlich gesperrt. Später wurde der Verkehr auf einer Spur am Unfall vorbeigeleitet. Insbesondere aus Fahrtrichtung Sangerhausen bildete sich ein kilometerlanger Stau, auch die Umleitungsstrecken waren zwischenzeitlich stark überlastet. Die Ursache des Unfalls ist noch nicht bekannt.

Zeit zum Ausruhen blieb den Rettungskräften aber kaum. Kurz nach 17 Uhr gab es einen weiteren Alarm. "Wieder wurde uns ein Unfall auf der Autobahn 71 mit zwei Fahrzeugen gemeldet", so Ilmenaus Stadtbrandmeister Andreas Meißler. Diesmal waren die Fahrzeuge in Richtung Sangerhausen auf Höhe der Anschlussstelle Stadtilm kollidiert. Sechs Menschen wurden verletzt. "Glücklicherweise nur leicht", so Meißler. 

Ein glücklicher Zufall war zudem, dass ein Mannschaftstrannsportwagen der Feuerwehr aus Großbreitenbach in der Nähe war. "Die Kameraden kamen gerade von einer Ausbildung zurück, haben bei Ilmenau-Ost gedreht und sind an die Unfallstelle geeilt", so Meißler. "Dafür kann man nur Danke sagen, denn so war schnelle Hilfe vor Ort."

Die Feuerwehr hatte am Mittwoch aber nicht nur auf der Autobahn zu tun. In Gehren war am Nachmittag direkt vor der Feuerwache eine Erle von Windböen entwurzelt worden und auf die Straße gefallen. Zehn Rettungskräfte räumten den Baum beiseite. Einen weiteren Einsatz gab es am frühen Abend in Ilmenau. Der Wind hatte in der Neuen Marienstraße ein Blech an einem Haus gelockert. "Nach unserem Einsatz auf der Autobahn sind unsere Kameraden auf die Drehleiter umgestiegen und haben das Blech aus Sicherheitsgründen demontiert", so Meißler.

Weitere Sturmschäden waren bis zum Mittwochabend im südlichen Kreisgebiet nicht zu verzeichnen.