Hörbar wird die von vielen tief empfundene Trauer, wenn am Dienstagabend, 2. Juni, um 18 Uhr die Kirchenglocken in Aschenhausen und Kaltensundheim läuten, um der Unfallopfer zu gedenken und die Gelegenheit geboten wird, in der Kirche innezuhalten. In der St.-Albanus-Kirche in Kaltensundheim stehen zu diesem Zeitpunkt die Pfarrer Markus von Kiedrowski und Alfred Spekker zu Gesprächen bereit. Wer möchte, kann eine Kerze für die Verstorbenen anzünden. Die meisten Menschen der Region kennen die Opfer nicht persönlich, doch sind Trauer und Schock ob des Schicksalsschlages groß. Es herrscht Fassungslosigkeit über den Tod der beiden jungen Frauen aus Dermbach und Roßdorf sowie ihrer Kleinkinder.
Tragödie Kaltensundheim Machtlosigkeit macht Helfer betroffen
Iris Friedrich 02.06.2026 - 14:09 Uhr