Unfall auf der B 285 bei Kaltennordheim Lebensgefährlich verletzte Fahrerinnen

Von beiden Autos mussten die Dächer abgeschnitten werden, um die eingeklemmten Fahrerinnen zu befreien. Foto:  

Zwei Frauen aus Bayern sind bei einem Unfall auf der Bundesstraße 285 zwischen Kaltensundheim und Kaltennordheim am Freitag lebensgefährlich verletzt worden.

Kaltennordheim - In einer langgezogenen Kurve zwischen den beiden Orten sind die Fahrzeuge der beiden Frauen am Freitagnachmittag gegen 15.30 Uhr zusammengestoßen. Die Strecke zwischen Kaltennordheim und Kaltensundheim ist an dieser Stelle – auf Höhe des ehemaligen Steinbruches – gut ausgebaut und mit Leitplanken versehen. Die Gründe für den frontalen Zusammenstoß waren am Samstag noch nicht bekannt. Am Fahrzeug der 58-jährigen Frau aus Bad Kissingen, die in Richtung Kaltensundheim fuhr, sollen jedoch durch den Gutachter technische Mängel festgestellt worden sein, hieß es gestern auf Nachfrage von der Polizei. Der Frau entgegen kam eine 46-jährige Fahrerin aus dem Raum Mellrichstadt. In beiden Autos gab es keine weiteren Mitfahrer.

Die beiden Pkw-Fahrerinnen aus Bayern sind bei dem Frontalzusammenstoß laut Polizei lebensgefährlich verletzt worden – eine von ihnen musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht werden, die andere mit dem Rettungswagen. Ersthelfer hatten sich um sie gekümmert, bis weitere Hilfe eintraf. Vom Unfall selbst gibt es keine Augenzeugen. Im Einsatz war der Rettungshubschrauber Christoph 28 aus Fulda, zudem die Rettungswagen aus der nahegelegenen DRK-Rettungswache Erbenhausen, aus Dermbach und aus Hilders. Auch der Notarzt aus Meiningen war vor Ort. Hinzugezogen wurden drei Funkwagen der Polizei.

In Kaltennordheim an der Brücke und vor Kaltensundheim an der Kreuzung nach Aschenhausen wurde die Bundesstraße 285 gesperrt und erst am Abend nach 20 Uhr wieder freigegeben. Das Straßenbauamt und Gutachter waren ebenfalls vor Ort.

In der Zwischenzeit waren die alarmierten Feuerwehren Kaltennordheim, Kaltensundheim und Kaltenwestheim an der Unfallstelle sehr gefordert – sie mussten die beiden Fahrerinnen aus den Fahrzeugen befreien, indem sie die Dächer der Autos abtrennten. Weiter sicherten sie die Unfallstelle ab und banden ausgelaufene Betriebsflüssigkeiten. Um 15.41 Uhr waren die Kameraden alarmiert worden, 25 Einsatzkräftre und sechs Fahrzeuge waren zum Unfallort geeilt.

Einen weiteren schweren Unfall in der Rhön gab es am Samstag zwischen Fulda Kämmerzell und Fulda Gläserzell. Ein Autofahrer war am Morgen auf der Landesstraße 3134 mit seinem Ford Focus verunglückt und ist im Laufe des Tages an den Folgen seiner Verletzungen im Klinikum Fulda verstorben. Es handelt sich um einen 24-jährigen Mann aus Fulda. Sein Ford Focus war laut Polizei aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und stieß gegen einen Baum. Auch dieser Fahrer war im Fahrzeug eingeklemmt worden. fr

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