Unfall bei Greußen Sieben Menschen verletzt

red

Ein Rentner löste bei einem Auffahrunfall eine Kettenreaktion aus, durch die sechs Menschen - darunter auch Kinder - ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten. Eine Fahrerin wurde leicht verletzt.

Greußen - Am Dienstagmorgen ereignete sich auf der Bundesstraße 4 zwischen Greußen und Westerengel ein schwerer Verkehrsunfall. Der Fahrer eines Autos hielt gegen 7.20 Uhr am Abzweig nach Otterstedt, da er beabsichtigte, nach links abzubiegen. Hinter dem Wagen hielt ein weiteres Fahrzeug. Dessen 40-jähriger Fahrer erkannte die bereits haltenden Autos und bremste sein Fahrzeug ab. Ein hinter dem Ford fahrender 79-Jähriger in einem Skoda Fabia bemerkte das Abbremsen vor ihm offensichtlich zu spät. Er fuhr auf den Ford auf, der durch den Aufprall in den Gegenverkehr geschleudert wurde, wo er mit einem Taxt zusammensties.

Dieses kam auf dem nebenliegenden Feld zum Stehen. Der Ford wurde zurück auf die eigentliche Fahrbahn geschleudert und blieb ebenfalls stehen, der Rentner im Skoda stoppte im Straßengraben. Nach dem Unglück wurden sechs Menschen, darunter drei Kinder im Alter von 15, 13 und drei Jahren, in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die 55-jährige Taxifahrerin musste auch medizinisch versorgt werden, wurde aber nur leicht verletzt. Der entstandene Schaden wird laut Polizei auf mehrere tausend Euro geschätzt. Die Unfallstelle war während der Unfallaufnahme voll gesperrt. Erst gegen 10.30 Uhr rollte der Verkehr wieder.

 

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