Es ist ein alljährliches Ritual, das Treffen der kreislichen Unfallkommission, der neben Polizei und Verkehrsbehörde des Landratsamtes unter anderem auch Vertreter der Städte Meiningen und Schmalkalden, des Landesamtes für Bau und Verkehr sowie von Kreisverkehrswacht und Fahrschulen angehören. Dabei werden nicht nur die Unfallzahlen präsentiert, sondern auch konkrete Maßnahmen beschlossen, um an Unfallschwerpunkten Gefahren erkennen und reduzieren zu können. „Das Treffen ist sehr sinnvoll, weil wir ablesen können, ob die eingeleiteten Maßnahmen Erfolg hatten“, macht Polizeihauptkommissar Stefan Schlott gleich zu Beginn deutlich. Auch Vize-Landrätin Susanne Reich, zu deren Verantwortungsbereich die Verkehrsbehörde gehört, lobt das erfolgreiche Format. „Wir haben in den vergangenen Jahren viel erreichen können.“ Allerdings sieht sie auch Verbesserungsbedarf. So stellte sich im Laufe der Beratung heraus, dass manche Festlegungen aus dem vergangenen Jahr nicht konsequent umgesetzt worden sind. Hier wird es künftig im Jahresverlauf mehrere Überprüfungen geben. Ebenso soll die nächste Auswertungsrunde nicht erst im Herbst, sondern schon im Sommer erfolgen, um auf aktuelle Entwicklungen vor der Winterpause reagieren zu können.