Zwischen Unsicherheit und Überlastung
Nach Einschätzung der TK deute das auf eine anhaltende Unsicherheit vieler Patientinnen und Patienten hin, welche Versorgungsstruktur im Akutfall die richtige ist. Nicht jeder Fall erfordere eine Behandlung in der Notaufnahme oder den Einsatz des Rettungsdienstes, sagte der Leiter der TK-Landesvertretung Thüringen, Guido Dressel. Die geplante Notfallreform, die jetzt im Bundesrat diskutiert werden solle, könne hier für mehr Orientierung sorgen und gleichzeitig die Notaufnahmen entlasten. Ziel ist es, Patientinnen und Patienten mit dringenden Beschwerden künftig gezielter zu passenden Behandlungsangeboten zu lenken, statt sie in überfüllte Notaufnahmen gehen zu lassen.