„Sie wollen arbeiten, sie können arbeiten.“ Das sagte Vasyl Vitenko, Vorsitzender des Vereins Ukrainischer Landsleute in Thüringen, vor einem Jahr über die wegen des Kriegs nach Deutschland geflüchteten Ukrainer. Vor allem die deutsche Sprache sei jedoch ein Hindernis für sie. Viele hätten Angst, etwas falsch zu machen, weil sie die Sprache nicht beherrschten. Nur 20 Prozent der hier lebenden, arbeitsfähigen Ukrainer gingen vor einem Jahr einer Arbeit nach. Dass sie – wie die Deutschen – Anspruch auf Bürgergeld haben, könnte durchaus den Druck verringert haben, sich einen Job zu suchen.
Ukrainische Flüchtlinge Der Job-Turbo zündet langsam
Eike Kellermann 20.01.2025 - 17:07 Uhr