Ukraine-Krieg Bus mit 43 Flüchtlingen kommt in Ilmenau an

Mama Irina, Sohn Timur, Schwesterchen Alisa und Freundin Vitalina aus Odessa kamen mit dem Bus nach Ilmenau. Foto: Klaus-Ulrich Hubert

Ein Bus der Ilmenauer Omnibusverkehrsgesellschaft mit etwa 43 Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine an Bord wird am späten Montagabend in Ilmenau ankommen.

Ein Bus der Ilmenauer Omnibusverkehrsgesellschaft mit 43 Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine an Bord wird am späten Montagabend in Ilmenau ankommen. Der Bus war am Montag vor einer Woche nach Moldau gestartet, voll beladen mit Hilfsgütern für die Menschen in der Ukraine.

Nach mehr als 24 Stunden Fahrt waren die freiwilligen Helfer in der vergangenen Woche am Zielort in Chișinău angekommen und haben die Spenden ausgeladen. Am Sonntagmorgen gegen 8 Uhr hat sich der Bus auf den Rückweg nach Deutschland gemacht, an Bord diesmal die ukrainischen Flüchtlinge aus einer Erstaufnahmeeinrichtung in Moldau. „Die Rückfahrt verlief etwas langsamer als die Hinfahrt. Die Bedürfnisse der Kinder, die an Bord waren, haben das Tempo vorgegeben“, schildert Freies Wort-Autor Klaus-Ulrich Hubert, der die Fahrt begleitet hat. Außerdem habe alleine die Grenzkontrolle rund acht Stunden Zeit benötigt.

Die Hälfte der Flüchtlinge an Bord, so berichtet er, haben bereits konkrete Ziele in Deutschland. „Mitunter haben sie schon Teile ihrer Familie hier“, so Hubert.

Endstation ist am Montagabend vor der Ilm-Sporthalle in Ilmenau. Hier werden die Menschen zunächst untergebracht, bis sie separate Unterkünfte erhalten.

Organisiert wurde die Tour federführend vom Ehepaar Peter und Viola Worsch aus Neudietendorf. Unterstützung erhielten sie von zahlreichen Privatspendern und Unternehmen aus der Region. Womöglich soll es in absehbarer Zeit eine zweite Tour geben.

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