Die Schlussplädoyers waren geplant, der Prozess um die Überfälle auf Spielotheken und eine Tankstelle in Thüringen und Bayern sollte, so war es angekündigt, beendet werden. Seit Mitte Januar wird am Landgericht Meiningen die Anklage gegen eine 31-jährige Frau und drei mit ihr in nicht ganz geklärter Manier verbandelte Männer, 26, 38, 43 Jahre alt, aus Bad Salzungen und Kaltennordheim verhandelt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen Raub, räuberische Erpressung und Verstöße gegen das Waffengesetz vor. Sie sollen, mutmaßlich als Bande, im vergangenen Sommer Spielotheken in Dermbach, Merkers und Bad Kissingen und eine Tankstelle in Ruhla überfallen haben, Leute – auch mit zwei Luftdruckpistolen – bedroht und bestohlen haben, die Kassen geleert, das Personal in Angst versetzt haben. Weniger als 10 000 Euro Beute sollen die vier Überfälle eingebracht haben, in Hessen laufen Ermittlungen wegen weiterer Raubzüge.
Überfälle auf Spielotheken War alles ganz anders?
Redaktion 14.03.2026 - 18:00 Uhr