„Ich war zu DDR-Zeiten Kunstlehrer an einer Schule in Brandenburg“, stellte sich Thomas Wernicke in der kleinen Runde in der Struppschen Villa vor. „Doch nicht um diese Zeit von damals geht es mir heute. Sondern darum, was es jetzt wieder an Hass gibt. Das bereitet mir körperliche Schmerzen! Als ob wir nichts aus der schlimmen Zeit des Nationalsozialismus gelernt hätten, mit all den Gräueltaten der Judenverfolgung.“ Kein Rednerpult, kein Manuskript darauf – eher der Wunsch, mit den Teilnehmern in ein gegenseitiges Gespräch zu kommen. Sich gemeinsam einem Thema zu stellen, das wieder brandaktuell geworden ist: Antisemitismus. In der Struppchen Villa sprachen die Referenten Halina Hildebrand und Thomas Wernicke unter der Überschrift „Nicht mit uns – Hass in unserer Gesellschaft am Beispiel von Antisemitismus“ mit den allerdings wenigen Teilnehmern.
Über Antisemitismus Lehren aus der Vergangenheit ziehen
Wolfgang Swietek 23.11.2025 - 16:30 Uhr