Floh-Seligenthal - Das Netz ist schnell, doch Deutschland lässt es geruhsam angehen: Seit 2016 läuft das „Weiße-Flecken-Programm“, das flächendeckend Turbo-Internet auch in den letzten Winkel bringen soll. Jetzt scheint die Gemeinde Floh-Seligenthal, die Interessenbündlerin und Antragstellerin für eine Reihe von Kommunen in den Kreisen Schmalkalden-Meiningen und Gotha ist, tatsächlich vor dem organisatorischen Zielstrich zu stehen. Die Verträge mit Behörden und Versorgern können bald unterzeichnet, von 2022 bis 2024 gebaut werden. „2025 bliebe auch noch, aber dann muss abgerechnet werden. Und das dauert bei einem Projekt dieser Dimension“, sagte der Floh-Seligenthaler Bürgermeister Ralf Holland-Nell (CDU) im Gemeinderat.
Turbointernet in Südwestthüringen Stoffwechsel: Glasfaser statt Kupfer
Thomas Heigl 28.10.2021 - 10:14 Uhr