Auch mit den Landwirten hat sich der Verband ins Benehmen gesetzt, um Lösungen zu finden, dass etwa nicht bis zum Ufer geackert wird und an den Rändern schattenspendender Bewuchs erhalten bleiben kann. Mit etlichen Landwirtschaftsbetrieben habe man dazu gut arbeiten können. Der Gewässerunterhaltungsverband hat zudem selbst begonnen, Pflanzen direkt in den Böschungsbereich zu setzen, wo sie bessere Bedingungen zum Anwachsen finden. Dazu werden Heister eingesetzt und auch gepflegt. Zudem müssen die jungen Bäume an manchen Stellen mit Drahthosen gegen Biberverbiss geschützt werden. Auch diese Maßnahmen sind mit Landwirten abgestimmt. „Wir haben vorher gesprochen, an welchen Stellen es die Bewirtschafter nicht so stört“, erklärt Holland-Moritz. Ab manchen Stellen sind die Neupflanzungen nach oben gekennzeichnet, damit sie leicht erkennbar sind.