Trickbetrug im Ilm-Kreis Frau verliert einen fünfstelligen Betrag

Eine SMS mit Folgen: Geschickt wird dadurch die Preisgabe von Daten zur Bankverbindung provoziert – sogar die TAN-Nummer. Am Ende fehlt auf dem Konto eine fünfstellige Summe.

Noch am Mittwoch gab es eine Erfolgsmeldung wegen eines verhinderten Trickbetrugs – diesmal waren die Betrüger leider erfolgreich. Foto: Imago/Bihlmayerfotografie

Im Ilm-Kreis ist – wie die Polizei mitteilt, ohne aus Opferschutzgründen einen Ort anzugeben – am Mittwoch eine 57 Jahre alte Frau Opfer eines Trickbetrugs geworden. Sie erhielt eine SMS, in der ihr mitgeteilt wurde, dass angeblich verdächtige Transaktionen auf ihrem Konto festgestellt wurden. Daraufhin rief sie die in der Nachricht angegebene Telefonnummer an. Der Unbekannte am Telefon fragte nun die Frau nach ihren Bankdaten aus, um die vermeintlichen Transaktionen rückgängig zu machen. Die 57-Jährige gab sodann neben ihren Konto-Informationen auch TAN-Nummern heraus. Der Unbekannte forderte sie ferner auf, sich bei „Anydesk“, einer Romote-Desktop-Anwendung, anzumelden und erhielt somit vollen Zugriff auf ihr Tablet. Daraufhin wurde vom Konto der 57-Jährigen Geld im unteren fünfstelligen Bereich abgebucht.

Nach der Werbung weiterlesen

Die Polizei rät, niemals sensible Daten per Telefon zu übermitteln. Wer sich präventiv über typische und neue Betrugsmaschen informieren möchte kann das unter anderem online auf Beratungsseiten wie

www.polizei-beratung.de

www.polizei-beratung.de