Tradition Aktuell noch unklar, ob die Fackeln brennen dürfen

Die seit Mittwoch geltenden strengeren Coronaregeln haben erneut die Frage aufgeworfen, ob der traditionelle Fackelbrand in Schweina am Heiligen Abend stattfinden kann.

Im Moment wird noch geprüft, ob nach den aktuellen Regeln das Abbrennen von Fackeln ohne jeden Veranstaltungscharakter gestattet ist. Foto:  

Schweina - Die seit Mittwoch geltenden strengeren Coronaregeln haben erneut die Frage aufgeworfen, ob der traditionelle Fackelbrand in Schweina am Heiligen Abend stattfinden kann. Wie bereits Anfang Dezember mitgeteilt, soll das Abbrennen der Fackeln in diesem Jahr erstmals ohne Publikum über die Bühne gehen.

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Im Moment werde noch geprüft, ob nach den aktuellen Regeln das Abbrennen von Fackeln ohne jeden Veranstaltungscharakter gestattet ist. „Ich kämpfe weiterhin dafür, dass die Tradition fortgesetzt wird, auch wenn es am Ende nur eine symbolische Fackel ist, die vom Antoniusberg aus weithin sichtbar leuchtet“, teilte Schweinas Ortsteilbürgermeister Thomas Mieling (Freie Wähler) am Freitagnachmittag mit. Er ist zudem Fackelbrandbeauftragter des Feuerwehrvereins, der das Großereignis, zu dem in jedem Jahr Hunderte Schaulustige strömen, veranstaltet.

Der Fackelbrand ist ein jahrhundertealter Brauch, der wahrscheinlich bis in die Zeit der ersten Besiedlung des Landstrichs zurückreicht. Die 16 Fackeln sind bis zu acht Meter hoch und werden von Bindegemeinschaften hergestellt.