Touristische Investition „Waldschänke“ am Kirchberg lädt zur Rast

Holger Hahn, Peter A. Büttner und Matthias Kohl (von links) bei der Übergabe der neuen Sitzgruppe. Foto: /Michael Bauroth

Der Kirchberg ist einer der Einstiege für die Zigeuner-Runde um Ebertshausen. Die zwölf Kilometer lange Strecke ist beliebt bei Radfahrern und Wanderern. Für sie steht eine neue überdachte Sitzgruppe bereit.

Ebertshausen - Wer den Kirchberganstieg zu Fuß oder mit dem Rad genommen hat, braucht nur noch wenige 100 Meter auf der Anhöhe zwischen Weide- und Gasland entlang, bis eine neue überdachte Sitzgelegenheit zur Rast einlädt. Der Platz neben der bereits vorhandenen Bank ist nicht ohne Grund gewählt. Hat man hier doch einen herrlich weiten Blick zum Rennsteig sowie in entgegengesetzter Richtung den zum Dolmar vor sich. Mindestens acht Personen haben hier bequem Platz und können sich geschützt vor Sonne und Regen eine Pause genehmigen oder sich inmitten der schönen Natur mit faszinierender Aussicht ein Picknick gönnen. Damit ist man in Ebertshausen erneut auch einen Schritt weiter in Richtung Tourismusförderung gegangen. „Wir möchten in die Region um Ebertshausen und Benshausen einladen, sie erfahrbar und erlebbar machen“, so Ortsteilbürgermeister Matthias Kohl. Und auch die Einheimischen werden die neue Sitzgelegenheit schnell zu schätzen wissen, ist er überzeugt. „Schließlich steht sie an einem sehr beliebten Weg, den längst nicht nur Hundefreunde für sich entdeckt haben.“

Besonders Peter A. Büttner, der sich als Mitglied im Ortschaftsrat Benshausen und im Thüringerwaldverein engagiert, hat sich für die sogenannte „Waldschänke“ mit Tisch und Sitzflächen stark gemacht. Sie ist aus Verfügungsmitteln für den Ortsteilrat 2021 angeschafft worden und kostete knapp über 3000 Euro. Das regionale Unternehmen Baumann Holzwaren in Benshausen hatte dafür den Auftrag erhalten. Gemeinsam mit Anne Schlegel, Leiterin des Fachbereichs Stadtmarketing und Tourismus, ist der Standort besprochen worden, für den der Baubetriebshof Anfang des vergangenen Dezembers eine drei Mal vier Meter große Fläche vorbereitet und gepflastert hat. Ehrenamtlich fertigte inzwischen auch Roland Schmidt zwei rustikale Holzschilder, die Rastenden die Aussicht deuten. Diese werden laut Holger Hahn, Leiter des Baubetriebshofs, noch unterhalb des Daches angebracht. Außerdem wird er sich darum kümmern, den Bereich um die Pflasterfläche mit Erdreich aufzufüllen sowie einen Papierkorb aufzustellen.

Mit dem Errichten der Sitzgelegenheit im vergangenen Jahr gingen sofort erste erfreute Reaktionen beim Ortsteilbürgermeister ein. Ideen gibt es längst, diese Angebote auch an weiteren Standorten zu schaffen, an den Ebertshäuser Teichen etwa oder am Regenberg. Vorerst galt Matthias Kohls Dank jedoch erst einmal allen, die Anteil am Errichten der überdachten Sitzgelegenheit am Kirchberg hatten.

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