Schmalkalden - Der Nahverkehrsplan des Kreises soll für die Zeit von 2022 bis 2026 gelten. Auch Schmalkalden war aufgefordert, sich dazu zu äußern. Deshalb befasste sich auch der Wirtschaftsförderausschuss damit. „Wir haben beleuchtet, was gut ist und was weniger gut ist“, sagte Stephan Danz (SPD) in der jüngsten Stadtratssitzung. „Vor allem wollten wir klar machen, dass dies nur eine Grundlage sein kann – die Weiterentwicklung des Öffentlichen Personennahverkehrs in der Stadt Schmalkalden muss trotzdem möglich sein.“ In der Stellungnahme wird das deutlich. Hier fordert die Stadt, dass der Nahverkehrsplan „ausdrücklich nicht als eine starre, unveränderbare Arbeitsanweisung bis Ende 2026 zu verstehen ist“. Schließlich gibt es auch einige Kritikpunkte, die nach Veränderungen rufen. Die Auflistung von Rahmenvorgaben und Ist-Zahlen erscheinen der Stadt zu wenig. Die Konkretisierung im regionalen Kontext sei oft nicht vorhanden oder lückenhaft, hieß es. Auch vermisst man klare Ansagen, wie Bus und Bahn mit dem individuellen Fahrradverkehr besser verknüpft werden können. Die Analyse in puncto Wirtschaft, Arbeit und Pendler ist beispielsweise aus Sicht der Stadt Schmalkalden „vollkommen unzureichend und lässt die Frage entstehen, inwiefern bei der Planung der ÖPNV die Bedarfe richtig eingeschätzt worden sind“. Auch beim Tourismus müsse nachgebessert werden. Man fordert, aus der Aneinanderreihung von Fakten dann auch entsprechende Schlüsse zu ziehen. Eine sinnvolle Kooperation mit der Stadt Suhl sei wichtig, doch Schmalkalden sieht für den Kreis weitere wichtige Bezugspunkte; „die mitgedacht werden sollten“ wie etwa aus touristischer Sicht Bad Salzungen, Bad Liebenstein, Bad Tabarz und Friedrichroda.
Tourismus in Schmalkalden Stadt hat Hotel-Busrouteauf der Wunschliste
Birgitt Schunk 08.10.2021 - 02:35 Uhr