„Wenn sich Leistungs- und Hobbysportler begegnen, dann geht das immer schief“, ist sich Claudia Hummel sicher. Die Assistentin der Geschäftsführung der Chiemgau Arena GmbH in Ruhpolding hat in ihren mehr als 20 Jahren im Beruf schon viele Versuche erlebt, Sport und Tourismus miteinander zu vereinen. „Es kann aber nicht jeder, wie er will, überall spazieren gehen“, stellt sie klar. Claudia Hummel erinnert sich noch gut an den Unfall eines Nachwuchsbiathleten, der im Sommer auf der Rollerbahn plötzlich einem Touristen begegnete. Um eine Kollision zu vermeiden, sei der junge Mann mit gut 60 Stundenkilometern in die Wiese gefahren. Dort habe er sich so schwer am Bein verletzt, dass an eine Karriere als Biathlet nicht mehr zu denken war, blickt Claudia Hummel zurück.
Tourismus in Oberhof und Ruhpolding Wenn die Touristen kommen, sind die Spitzensportler weg
Anica Theres Knies 27.03.2025 - 19:00 Uhr