Tourismus Ein Naturparktor für Ilmenau

Am neuen Naturparktor (von links): Ilmenaus Wanderwegewart Enrico Minner, der stellvertretende Naturpark-Geschäftsführer Ralf Kirchner, Ilmenaus Bürgermeisterin Beate Misch, Elke Hellmuth, die stellvertretende Leiterin des Biosphärenreservats Thüringer Wald und Dunja Rose, Abteilungsleiterin Friedhof, Forst und Umwelt im Ilmenauer Sport- und Betriebsamt. Foto: Tina Heinz

Ilmenau ist jetzt auch deutlich sichtbar das Eingangstor zum Naturpark Thüringer Wald: Ein entsprechendes Tor steht nun im Gabelbachtal.

 
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Mit der Einweihung eines neuen Naturpark-Tors ist die Stadt Ilmenau nun auch deutlich sichtbar der Eingang zum Naturpark Thüringer Wald geworden. Am Donnerstag wurde das Portal im Beisein von Ilmenaus Bürgermeisterin Beate Misch, Elke Hellmuth, der stellvertretenden Leiterin des Biosphärenreservats Thüringer Wald und dem stellvertretenden Naturpark-Geschäftsführer Ralf Kirchner offiziell seiner Bestimmung übergeben.

Naturpark-Tore sind ein gemeinsames Angebot des Naturparks Thüringer Wald und der Kommunen im Naturpark und ergänzen die Wanderinfrastruktur. Um dieses Ziel zu erreichen, haben Mitarbeiter der Naturpark-Meisterei eine Infohütte und ein Holzportal am Scheffeldenkmal im Gablebachtal aufgestellt. Während das Holzportal als symbolischer Wanderstart und Fotopunkt dient, erfahren die Besucher an der Infohütte allerhand Wissenswertes über den dort beginnenden Naturpark-Weg „Rund um den Kickelhahn“. Die mittelschwere Tour verbindet das Gipfelerlebnis auf Ilmenaus Hausberg mit naturkundlichen, geologischen und kulturhistorischen Eindrücken.

Insgesamt konnte die Stadt Ilmenau mit dem neuen Naturpark-Tor in 2022 bereits drei touristische Projekte realisieren, die aus Mitteln des Landeshaushaltes gefördert wurden. Sie dienen allesamt einer nachhaltigen Regionalentwicklung. Der „Atemweg“ Stützerbach sowie der „Doktor Wald Weg“ (Stützerbach/Schmiedefeld/Frauenwald) erfreuen sich seit ihrer Eröffnung großer - sogar überregionaler - Beliebtheit. „Vielen Dank an den Fördermittelgeber, dem Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz. Weiterhin danken wir der Naturpark-Meisterei Thüringer Wald, welche federführend für Planung, Ausschreibung, Vergabe sowie den Aufbau der Elemente verantwortlich war, dem Biosphärenreservat Thüringer Wald, welches bei der Standortfindung beratend zur Seite stand und letztlich dem Thüringer Forstamt Frauenwald, welches als Gestattungsgeber die Installation an dieser Stelle erst möglich gemacht hat“, erklärte Bürgermeisterin Beate Misch dazu. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 10 866 Euro, die zu 83 Prozent vom Freistaat gefördert wurden. Der Eigenanteil von 1 800 Euro wurde mit dem von der Kommune im Zuge der Kooperation mit dem Naturpark zu zahlenden Jahresbetrag für Leistungen der Naturpark-Meisterei in Höhe von 8000 Euro verrechnet.

Neben einer lückenlosen Wegweisung ist der Naturpark-Weg auch digital über das Tourenportal Thüringer Wald, beziehungsweise die Thüringer Wald-App des Regionalverbundes Thüringer Wald abrufbar. Die App steht kostenlos über die bekannten App Stores zur Verfügung. „Mit der Bündelung der kommunalen Ideen und Fördermittel in einem gemeinsamen Projekt unter dem Dach des Naturpark Thüringer Wald konnten breit gefächerte Naturerlebnisangebote geschaffen werden, die zugleich ein flächendeckendes System von standardisierten Elementen zur Besucherlenkung bilden“, sagte der stellvertretende Naturpark-Geschäftsführer Ralf Kirchner.

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