Entweder dient er künftig als Anschauungsmaterial über seine Spezies – oder er landet in einer Tierkadaverbeseitigungsanlage. Wie genau es für den Biber ausgeht, steht noch nicht ganz fest, heißt es aus dem Landratsamt Schmalkalden-Meiningen. Hier hat sich die Untere Naturschutzbehörde mit dem Tier beschäftigt, das am Montag vergangener Woche in Unterweid stark verletzt gefunden wurde und durch einen Jäger erlöst werden musste. Der Landkreis kontaktiere jetzt Naturkundemuseen und diese entscheiden dann in Rücksprache mit der Unteren Naturschutzbehörde, „ob der Kadaver noch präparierfähig oder der Zustand hierfür zu schlecht ist“, so das Landratsamt. Sollten die Experten feststellen, dass kein Präparat gefertigt werden kann, wird der Kadaver über eine spezielle Beseitigungsanlage verbrannt. Sollte das Unterweider Exemplar doch noch zur Anschauung dienen können, geht es allerdings nicht wieder in die Rhön zurück: Nach Auskunft des Landratsamtes würde das präparierte Tier im Besitz des jeweiligen Naturkundemuseums bleiben.
Toter Biber aus Unterweid Vielleicht ins Museum?
fr 14.02.2024 - 15:53 Uhr