Tischtennis: TTC Zella-Mehlis Drei Tage, drei Spiele

Marc Wünsche
Man kennt sich gut: Ex-Zella-Mehliser Nico Müller gegen Artem Khymenko (rechts). Foto: privat

Der TTC Zella-Mehlis war in der Oberliga gegen Mühlhausen, Magdeburg und Jena gefordert – drei harte Brocken innerhalb von drei Tagen.

 
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Drei Tage, drei Spiele, ein Tischtennis-Mammut-Wochenende liegt hinter dem TTC Zella-Mehlis: Am vergangenen Wochenende war die erste Mannschaft des TTC am Freitag, Samstag und Sonntag an der Platte gefragt.

Tag eins bedeutete: Thüringen-Derby in der Tischtennis-Oberliga samt Wiedersehen mit einem alten Bekannten. In Mühlhausen traf man auf die Bundesliga-Reserve des Post SV Mühlhausen und deren Neuzugang Nico Müller, in der Rückrunde der Vorsaison noch Nummer eins der Ruppbergstädter.

Zella-Mehlis konnte die Partie gegen den Aufstiegsfavoriten von Anfang an offen gestalten, vor allem dank des 3:2 des Neu-Zella-Mehlisers Michal Jirasek gegen Nico Müller. Nach der Hälfte aller gespielten Matches stand es 3:3. Danach drehten die Mühlhäuser in eigener Halle auf und holten sich die entscheidenden Punkte. Besonders bitter hierbei: Tomas Vorisek, Zella-Mehlis’ Nummer drei, unterlag im Entscheidungssatz gegen Chris Albrecht. Mühlhausens Zweite siegte 6:4.

Der Samstag sollte ganz anders verlaufen. Die Gäste vom TTC Börde Magdeburg reisten ohne ihre Nummer eins, den Ex-Zella-Mehliser Lukasz Dzikowski, an. Diese Chance nutzten die Thüringer und überrollten die Gäste. Gleich mit den Doppeln konnte man 2:0 in die Partie starten. Im Anschluss brachten alle vier Spieler konstante Leistungen. Auch alle drei Fünf-Satz-Spiele wurden gewonnen. Am Ende stand ein 9:1-Erfolg zu Buche. Einziger Wermutstropfen: Der überragende Michal Jirasek verletzte sich im zweiten Spiel gegen Jens Köhler. Am Sonntag konnte er nicht mit voller Kraft eingreifen.

Am dritten Tag empfing Zella-Mehlis Oberliga-Tabellenführer Schott Jena und musste gleich mehrere Stammkräfte ersetzen. Marc Wünsche vertrat Alexander Krebs, der aufgrund eines Qualifikationsturniers fehlte. Ronny Bauroth, Kapitän der Verbandsliga-Mannschaft, stand ebenfalls mit im Aufgebot. Michal Jirasek, der sich am Vorabend verletzt hatte, versuchte sich noch im Doppel an der Seite von Artem Khymenko (1:3). Im Einzel musste Bauroth ihn dann ablösen. So war der gastgebende TTC klarer Außenseiter, obwohl man derzeit Jenas erster Verfolger in der Oberliga ist. Nach acht gespielten Partien lag man noch gleichauf, dann gewannen Leonard Süß gegen Bauroth (0:3) und Andrii Ostrovskyi gegen Wünsche (1:3). Statt eines verdienten Unentschiedens wurde es so ein 6:4-Sieg für Schott.

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