Tischtennis in Zella-Mehlis Nico Müller verpasst die Finals knapp

und Marc Wünsche

Die besten Spieler aus Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt trafen sich in Zella-Mehlis zu den Mitteldeutschen Meisterschaften. Zwei Lokalmatadoren gehörten zum Starterfeld.

Südthüringer Lokalmatador: Nico Müller vom Post SV Mühlhausen. Foto: Karl-Heinz Frank

Die 16. Mitteldeutschen Tischtennis-Meisterschaften (MDM) der Frauen und Männer wurden am Wochenende (7./8. Februar) in Zella-Mehlis ausgetragen. Für Nico Müller war das gewissermaßen ein Heimspiel. Der Walldorfer, der heute für den Post SV Mühlhausen spielt, schlug einst für den örtlichen TTC Zella-Mehlis auf. 2023 holte Müller schon einmal den MDM-Titel. Nun belegte er den Bronzerang hinter den beiden Hohenstein-Ernstthalern Karl Zimmermann und Onufrii Hoian.

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Das reichte nicht, um sich für die Deutschen Meisterschaften, die „Finals“ im Juni in Erfurt, zu qualifizieren. Nur die beiden Erstplatzierten konnten das Ticket für die nationalen Titelkämpfe direkt lösen. Müller kann nun nur noch hoffen, dass er für jemanden nachrutschen kann.

Marie Deckert vom TTC HS Schwarza. Foto: Karl-Heinz Frank

Bei den Frauen setzte sich in Zella-Mehlis Titelverteidigerin Leonie Hildebrandt (LTTV Leutzscher Füchse) durch. Marie Deckert vom TTC HS Schwarza erreichte die Endrunde nicht. Sie wurde in ihrer Gruppe Sechste und hatte sich damit nicht für die Endrunde der besten Sechs qualifiziert.

Gespielt wurde bei den Mitteldeutschen Tischtennis-Meisterschaften in zwei 8er-Gruppen, von denen jeweils die ersten Drei weiterkamen und eine neue Gruppe bildeten. Wer es in seiner Gruppe nicht unter die ersten Drei schaffte, war ausgeschieden.

Alle Ergebnisse der Mitteldeutschen Meisterschaften finden Sie hier.