Wer Relegationsspiele bestreitet, der benötigt neben seinem sonstigen Können vor allem auch starke Nerven. Denn die Psyche spielt in solchen Vergleichen oft eine entscheidende Rolle. Das Relegationsturnier zur Tischtennis-Thüringenliga am Sonntag in Erfurt entwickelte sich denn auch zu einem Nervenspiel, das mit Abschluss der drei Spiele längst nicht beendet war. Der Verbleib des souveränen Turniersiegers und Gastgebers TTZ Sponeta Erfurt als Achter in der Thüringenliga stand zwar beim Nachsitzen mit den ungefährdeten Erfolgen über den TTSV Grün-Weiß Immelborn (8:2), Zweiter der Verbandsliga West, zum Auftakt und den SV Aufbau Altenburg II (8:0), Zweiter der Verbandsliga Ost, zum Ausklang fest. Ebenso war klar: Immelborn, das sich von Altenburg II 7:7 getrennt hatte, ist Tageszweiter. Die große Frage, die zunächst unbeantwortet blieb: Reicht der Mannschaft von Kapitän Frank Lauterbach dieser Platz aus zum Aufstieg in die Thüringenliga und damit zum vierten Aufstieg in Serie – angefangen in der 3. Bezirksliga?