Tischtennis-Bundesliga Ernüchternde Ausbeute

Taktikbesprechung: Trainer Erik Schreyer (rechts) und Daniel Habesohn, der den einzigen Punkt für Mühlhausen geholt hat. Foto:  

Post Mühlhausen verliert beim 1. FC Saarbrücken mit 1:3 und bleibt auch im dritten Saisonspiel ohne Erfolgserlebnis.

Saarbrücken - Freude beim Vizemeister, Frust beim Thüringer Vertreter in der Tischtennis-Bundesliga der Männer: Während der 1. FC Saarbrücken durch den 3:1-Erfolg am Dienstagabend gegen den Post SV Mühlhausen den zweiten Sieg im dritten Saisonspiel eingefahren hat, sieht es für die Nordthüringer alles andere als gut aus. Der Start in das neue Spieljahr ist missglückt, 0:6 Punkte sind eine ernüchternde Ausbeute.

„Wir freuen uns natürlich sehr über die zwei Punkte, das dürfte uns viel Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben geben“, kommentierte FCS-Trainer Wang Zhi den Erfolg, für den vor allen Dingen Patrick Franziska verantwortlich zeichnete. Er erwies sich wieder einmal als Schlüsselspieler bei den Saarländern, denn Franziska rang Ovidiu Ionescu mit 3:2 (10:12, 13:11, 7:11, 11:7, 11:6) und Daniel Habesohn mit 3:1 (11:6, 5:11, 12:10, 11:8) nieder. Zwischen diesen beiden Erfolgen des Olympiateilnehmers punktete auch Darko Jorgic für den FCS, der gegen Steffen Mengel eine grandiose Aufholjagd im vierten Satz hinlegte, ein 1:7 egalisierte und in der Endabrechnung mit 3:1 (7:11, 11:5, 12:10, 11:9) gewann.

Der einzige Erfolg der Mühlhäuser ging auf das Konto von Habesohn. Der Österreicher gewann das zweite Einzel mit 3:1 (11:9, 10:12, 11:6, 11:9) gegen Tomas Polansky. „Gratulation an Saarbrücken“, sagte Post-Trainer Erik Schreyer. „Es war ein sehr, sehr ärgerliches Spiel für uns. Alle vier Partien standen auf Messers Schneide, es war ein ständiges Auf und Ab. Ich kann meiner Mannschaft spielerisch keinen Vorwurf machen, doch leider haben wir zu viele Chancen liegengelassen. Das darf man sich gegen eine Topmannschaft wie Saarbrücken nicht erlauben.“

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