Tischtennis-Bundesliga Drinbleiben ist das oberste Ziel

Post Mühlhausen vertritt Thüringen im deutschen Oberhaus. Der kleine Club hat einen ausgewogenen Kader, bleibt aber dennoch bescheiden.

Top-Spieler aus Portugal: Marcos Freitas. Foto: imago/NurPhoto

Es ist wieder soweit: An diesem Wochenende legt die Tischtennis-Bundesliga los – und im Konzert der Branchengrößen wie dem 1. FC Saarbrücken oder Borussia Düsseldorf mischt auch dieses Mal ein kleiner Thüringer Verein mit, der vor wenigen Wochen sein 75-jähriges Bestehen gefeiert hat. Die Rede ist vom Post SV Mühlhausen, der mit einem ausgewogen besetzten Kader und einer gesunden Portion Zuversicht in das neue Spieljahr startet.

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„Die Vorfreude ist riesig. Nach aktuellem Stand sind alle Spieler gesund, es kann losgehen“, sagte Manager Thomas Stecher. Gesundheitlich hatte zuletzt Steffen Mengel zu kämpfen, denn der deutsche Ex-Nationalspieler musste eine Schulter-OP über sich ergehen lassen. Im Auftaktheimspiel an diesem Sonntag ab 17 Uhr in der Sporthalle am Kristanplatz gegen Zugbrücke Grenzau wird er nun aber wieder dabei sein – ebenso wie der Portugiese Marcos Freitas, der aus Rumänien stammende Kapitän Ovidiu Ionescu, Kay Stumper und Eigengewächs Ivo Quett.

Angesichts der Tatsache, dass sich viele Teams in der Sommerpause noch einmal verstärkt und das Niveau weiter angehoben haben, zählt für Mühlhausen zunächst nur der Bundesliga-Verbleib. „Dass wir in der letzten Saison zeitweise gegen den Abstieg gespielt haben, hat uns nicht gepasst und soll nicht wieder vorkommen“, sagte Stecher.