Wielenbach (dpa/lby) - Der Verlust von Lebensraum, invasive Arten und die Krebspest machen dem seltenen Steinkrebs in Bayern schwer zu schaffen. Dieser gelte als stark gefährdet, erläutert Flusskrebsmanager Jeremy Hübner vom Landesamt für Umwelt (LfU) im oberbayerischen Wielenbach. "Durch unsere eigene Datenerhebung können wir belegen: Allein in den letzten 20 Jahren haben wir noch mal 50 Prozent der Population verloren." Ein Artenhilfsprogramm soll diesen Trend aufhalten, denn Bayern hat eine besondere Verantwortung für den kleinen Flusskrebs.