Es war der deutsche Naturforscher und Dichter Adelbert von Chamisso, der in seinem Gedicht „Der Bettler und sein Hund“ das ganz besondere Treueverhältnis zwischen Tier und Mensch auf den Punkt bringt. Denn auf das Grab seines Herrchens, der sich das Leben nahm, weil er das Geld für die Hundesteuer nicht mehr aufbringen konnte, legt sich sein Vierbeiner. Mit den Worten „Der hat, wo den Leib die Erde deckt, sich hingestreckt und ist da verreckt,“ endet das zu Herzen gehende Gedicht.