Tiefengeothermie – 2013 und 2014 war dieser Begriff in Meiningen in vieler Munde. Die Stadt verfolgte gemeinsam mit der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) Thüringen und den Meininger Stadtwerken das Ziel, im Industriegebiet auf dem Rohrer Berg die Erdwärme mehrere Kilometer unter der Erdoberfläche zu nutzen – eine erneuerbare und klimafreundliche Energiequelle. Meiningen wurde damals sogar von einem Experten als „bester Thüringer Ort für Erdwärme“ gehandelt. Bis zu 5000 Meter tief sollte der Bohrer ins Gestein vordringen, wo Temperaturen von etwa 170 Grad Celsius erwartet werden. Im Gegensatz zu Wind- oder Solarenergie ist Erdwärme rund um die Uhr verfügbar, unabhängig vom Wetter und der Tageszeit.
Tiefe Geothermie „Wir sind gegen unkalkulierbare Risiken“
Marko Hildebrand-Schönherr 23.01.2026 - 09:45 Uhr