THW Suhl im Katastrophengebiet Aufräumen mit Kipplaster und Bagger

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Nach der Notversorgung kommt das Räumen: Mit Bagger und Lkw ist das Suhler THW im Hochwasser-Katastrophengebiet an der Ahr.

THW-Technik aus Suhl im Katastrophengebiet im Einsatz. Foto: /THW

Suhl/Altenahr - Fliegender Wechsel bei den Helfern des THW Ortsverbandes Suhl im Hochwassergebiet: Nach zweiwöchigem Einsatz von Spezialisten der Fachgruppe N wie Notversorgung kamen für eine Woche die Einsatzkräfte der Fachgruppe R wie Räumen zum Einsatz. Dabei bestand auch der erst vor knapp zwei Jahren zur Ausrüstung des Ortsverbandes gehörende Bagger und die erst vor wenigen Wochen angeschafften Anbauteile wie Hydraulikhammer, Palettengabel und verschiedene Schaufeln ihre Bewährungsprobe. Er war mit Lkw und Tieflader mit ins Hochwasser-Katastrophengebiet rund um die Ahr auf Reise gegangen. „Wir haben in Altenburg Gefahrenstellen beräumt, beim Abbruch und Niederlegen einsturzgefährdeter Gebäude unterstützt und Trümmerteile abgefahren“, berichtet Ortsverbands-Sprecher Daniel Weber. Zudem galt es, Öltanks aus dem Boden zu holen.

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„Unser Bagger hat sich dabei mehr als bewährt. Wir konnten viele Aufgaben erledigen, die anders nicht zu bewältigen wären“, sagt Weber. In den letzten Tagen des einwöchigen Einsatzes, von dem Helfer und Technik am Sonntag wieder zurück kehrten, galt es gemeinsam mit einer Einheit vom Ortsverband Gera Duschcontainer aufzustellen und provisorische Wege anzulegen.

Mit der Rückkehr ins Depot auf dem Friedberg ist der Einsatz aber noch nicht beendet, denn die Technik muss gereinigt und gewartet werden. „Das ist ein großer Aufwand, denn Schlamm und Feinstaub haben ihre Spuren hinterlassen.“ Noch unterwegs sind Logistiker des Ortsverbandes Suhl, die im Bereitstellungsraum Nürburgring die Essensversorgung der Hilfskräfte mit absichern.

Der Ortsverband ist für weitere Einsätze gerüstet. „Helfer und Technik stehen einsatzbereit. Wir sind gespannt, was noch kommt!“ vat

n „Freies Wort hilft“ sammelt Spenden für die Hochwasseropfer im Ahrtal. Spendenkonto: DE 39 8405 0000 1705 0170 17, Verwendungszweck Flut 2021