Thüringer Ultralauf Hundert Kilometer am Stück

Beim Wettbewerb mit Start und Ziel in Fröttstädt erreichen Lydia Doerfert und Adrian Panse die schnellsten Zeiten. Die herausfordernde Strecke führt über Ruhla und Floh-Seligenthal.

Sieger bei den Foto: imago/Funke Foto Services

Thüringen-Ultra – so nennt sich ein außergewöhnlicher Laufsportwettbewerb, der hinsichtlich der Streckenlänge im Freistaat unerreicht ist. Am vergangenen Wochenende gingen knapp 200 Aktive (38 Frauen, 156 Männer) auf die 100-Kilometer-Runde mit Start und Ziel in Fröttstädt.

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Bei den Männern war Langstreckenläufer Adrian Panse das Maß der Dinge. Der 35-Jährige vom Universitätssportverein Erfurt, der seit vielen Jahren auch den Supermarathon beim Rennsteiglauf unter die Füße nimmt und häufig im Spitzenfeld mitläuft, bewältigte die Distanz in 8:08:29 Stunden. Damit lag er nur 13 Minuten über der Streckenbestzeit von Marcus Baldauf aus dem Jahr 2013.

Das erhoffte Duell zwischen Panse und Frank Merrbach, dem diesjährigen Sieger des Rennsteiglauf-Supermarathons, blieb aus. Letzterer hatte sich entschieden, in diesem Jahr nicht beim Thüringen-Ultra zu starten.

Schnellste Frau auf der Route über Sondra, Ruhla, die Glasbachwiese, Brotterode, Floh-Seligenthal, Tambach-Dietharz, Finsterbergen, Friedrichroda, Bad Tabarz und das Gewerbegebiet Waltershausen war Lydia Doerfert aus Wutha-Farnroda. Die Heilpraktikerin benötigte im Durchschnitt sechs Minuten für jeden Kilometer und erreichte den Zielstrich nach 10:03:08 Stunden.