Vorstand wieder als Team Thüringer Fußballverband: Interview mit Udo Penßler-Beyer

Der neue Präsident des Thüringer Fußballverbandes: Udo Penßler-Beyer. Foto: TFV/TFV

Knapp zwei Drittel aller Delegierten (und damit eine gute Mehrheit) wählten am Samstag Udo Penßler-Beyer zum neuen Präsidenten des Thüringer Fußballverbandes. Wir sprachen mit dem Bollstedter.

Erfurt - Knapp zwei Drittel aller Delegierten (und damit eine gute Mehrheit) wählten am Samstag Udo Penßler-Beyer zum neuen Präsidenten des Thüringer Fußballverbandes. Wir sprachen mit dem Bollstedter.

Herr Penßler-Beyer, herzlichen Glückwunsch zur Wahl. Die neue Funktion ist sicherlich kein Neuland für Sie? Arbeiten Sie doch schon lange im Präsidium mit …

Danke für die Glückwünsche. Die Funktion selbst ist natürlich neu für mich, deren Inhalte allerdings weniger. Seit 2011 bin ich als Vizepräsident in sehr engem Kontakt mit dem bisherigen Präsidenten, Dr. Tomaschewski, und kann mir somit auch ein Bild über Arbeitsfelder, Inhalte und auch den zeitlichen Umfang der Aufgaben eines Präsidenten machen. Durch meine Tätigkeit im NOFV und im DFB habe ich darüber hinaus schon viele Jahre engen Kontakt zu Präsidenten anderer Landesverbände, sodass mir bei allen individuellen Gestaltungsmöglichkeiten in der Amtsführung die Grundanforderungen durchaus bekannt sind.

Was ist für Sie derzeit die wichtigste zu lösende Aufgabe im TFV?

Die vorrangigste Aufgabe ist es ganz sicher, den Spielbetrieb in allen Spiel- und Altersklassen wieder fortzusetzen. Allerdings sind wir dabei in unseren Entscheidungen von der Politik abhängig, denn ohne die entsprechenden Rahmenbedingungen haben wir als Verband auch keinen Gestaltungsspielraum. Die Vorbereitung verschiedener Szenarien läuft, jedoch stehen und fallen konkrete Vorschläge mit der Festlegung eines Termins zur Wiederaufnahme des Trainingsbetriebes. Grundsätzlich kann aber die Bewältigung der Fülle vor uns stehender Aufgaben nur gelingen, wenn wir als Vorstand wieder als Team auftreten und gemeinsam nach den bestmöglichen Entscheidungen suchen.

Sie sind „nebenbei“ auch noch Vorsitzender der DFB-Schiedsrichterkommission, des NOFV-Schiedsrichterausschusses und auch Beobachter im NOFV. Zu viel für Sie?

Ich übernehme eine neue Aufgabe, aber keine zusätzliche. Das bedeutet, dass der bisherige Zeitaufwand, der mit den Aufgaben des Vizepräsidenten verbunden war, jetzt entfällt und somit die neuen Aufgaben ohne zusätzlichen Zeitaufwand erfüllt werden können. Insofern ändert sich im Bezug auf meine zeitliche Belastung nichts. Daher gibt es für mich auch keinen Anlass, meine Aufgaben im Schiedsrichterbereich in den laufenden Legislaturperioden einzuschränken, zumal sich hier in der Verbindung der Funktionen durchaus auch Synergieeffekte ergeben. fri

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