Suhl und Weimar Zwei Thüringer Städte mit Inzidenz unter 100

Ein Abstrichstäbchen wird in einer ambulanten Corona-Test-Einrichtung gehalten. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild/dpa

Das Corona-Infektionsgeschehen in Thüringen geht weiter leicht zurück. Erstmals nach Wochen erreichten mit Weimar und Suhl am Sonntag zwei kreisfreie Städte Inzidenzwerte von unter 100 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern binnen einer Woche, wie aus Zahlen des Robert-Koch Institutes vom Sonntag hervorgeht.

Erfurt - Das Corona-Infektionsgeschehen in Thüringen geht weiter leicht zurück. Erstmals nach Wochen erreichten mit Weimar und Suhl am Sonntag zwei kreisfreie Städte Inzidenzwerte von unter 100 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern binnen einer Woche, wie aus Zahlen des Robert-Koch Institutes vom Sonntag hervorgeht. Weimar hatte die als wichtiger Schwellenwert geltende Grenze bereits am Samstag unterschritten und kam am Sonntag auf einen Wert von 96. In Suhl lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 95.

In Landkreisen und kreisfreien Städten, die an fünf aufeinander folgenden Werktagen eine Inzidenz von 100 unterschreiten, greifen etliche Lockerungen und Öffnungsschritte. Wochenenden werden dabei nicht mitgezählt, unterbrechen die Zählung aber auch nicht. Unter anderem kann dann die Außengastronomie mit Terminvereinbarung öffnen. Auch touristische Übernachtungen in Ferienhäusern oder auf Campingplätzen sind dann wieder möglich.

Landesweit sank die Sieben-Tage-Inzidenz am Wochenende - sie lag am Sonntag bei 180. Weiter schwer betroffen von der Corona-Pandemie waren die Landkreise Hildburghausen mit einem Wert von 343 und der Saale-Orla-Kreis mit einer Inzidenz von 331. Beide Regionen waren bundesweit an der Negativ-Spitze.

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