Als ob diese Zeit nicht bereits genug Herausforderungen für die Politik böte, kommt nun für Thüringen eine ernüchternde Erkenntnis hinzu: Der Freistaat kann sich nur deshalb seine Ausgaben in den kommenden Jahren leisten, weil hunderte von Millionen Euro aus dem Investitions-Sondervermögen des Bundes nach Erfurt fließen, und weil die Brombeer-Regierung trotzdem die Staatsverschuldung des Landes auf neue Höhen treibt. Diese bittere Pille, die der Rechnungshof am Mittwoch den Regierenden verabreichte, müssen diese ausgerechnet kurz vor der Sommerpause schlucken. Thüringen missbraucht Riesensummen aus Berlin, um strukturelle Löcher in der eigenen Kasse zu stopfen, statt sie wie vorgesehen nachhaltig, zukunftsorientiert und langfristig in Infrastruktur des Landes zu stecken.
Thüringen Wir überleben dank Bund und Schulden
Markus Ermert 02.07.2026 - 15:03 Uhr