Thüringen Werner plant Erleichterungen für Booster-Geimpfte

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Ein Impfpass und ein Smartphone mit der CovPass-App liegen auf einem Impfzertifikat. Foto: Stefan Puchner/dpa/Symbolbild/dpa

Nach den Plänen von Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) könnte es für Menschen mit Corona-Boosterimpfung bald Erleichterungen geben.

Erfurt (dpa/th) - Werner habe im Kabinett vorgeschlagen, dass diese Menschen auch ohne Testnachweis Zugang zu 2G-Plus-Bereichen bekommen sollten, sagte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums am Dienstag in Erfurt der Deutschen Presse-Agentur. Eine entsprechende Regelung könnte mit der nächsten Thüringer Corona-Verordnung festgeschrieben werden, die am 22. Dezember in Kraft treten soll.

Zugang zu 2G-Plus-Bereichen haben eigentlich nur Menschen, die gegen Covid-19 geimpft oder von der Krankheit genesen sind - und die zusätzlich das Ergebnis eines aktuellen Corona-Schnelltests vorlegen können. In Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg gibt es bereits Ausnahmen für Menschen mit Boosterimpfung.

Derzeit gilt 2G-Plus in Thüringen unter anderem beim Sport innerhalb von geschlossenen Räumen und bei öffentlichen Veranstaltungen in Innenräumen, wenn dabei mehr als 50 Personen zusammenkommen.

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