Erfurt - Frühestens von Dienstag an sei damit zu rechnen, am Montag werde beraten, wann und wo gestreikt werde, sagte eine Sprecherin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Freitag in Erfurt. Dann gingen auch die Aufrufe an die Schulen raus. Die nächste Tarifrunde ist für Mitte März angesetzt.

Die Gewerkschaften kämpfen seit Jahren für einen Tarifvertrag für die bundesweit 200 000 angestellten Lehrer. Bislang werden sie nach Richtlinien der Länder bezahlt.

Die Kernforderung der Gewerkschaften lautet 5,5 Prozent mehr Geld, mindestens aber 175 Euro mehr. Die Hauptgründe für das vorläufige Scheitern sind starke Differenzen über die betriebliche Altersvorsorge und über die tarifliche Eingruppierung der Lehrer. dpa