Am Anfang war ein Mann. Entschlossen der Blick, energisch der Schritt, in seiner Hand ein eng bedruckter Papierbogen. Wittenberg, die Tür der Schlosskirche, Hammerschläge, der 31. Oktober des Jahres eintausendfünfhundertundsiebzehn nach Christi Geburt. So könnte es begonnen haben mit der Reformation. So stellte es sich zumindest der Regisseur und Drehbuchautor Kurt Veth vor, als er 1983 für die DEFA den Spielfilm "Martin Luther" dreht. Ein Fünfteiler anlässlich des 500. Geburtstags des Reformators.
Thüringen Von Tinnef und Thesen - das Luther-Jubeljahr
Susann Winkel 11.11.2017 - 13:52 Uhr