Ein Mitarbeiter des Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit sollte am 6. Januar aus dem Gebäude Akten umlagern. Dabei stellte er fest, dass im Gebäude zwei Räume verwüstet waren. Da es in der Vergangenheit bereits mehrfach Einbrüche in auf dem Gelände gab, wurde in Erfurt recherchiert, teilt die Polizeiinspektion Bad Salzungen mit.

Dabei stellte sich heraus, dass es im Zeitraum vom 22. Dezember 2013 bis zum 6. Januar 2014 erneut einen Einbruch gegeben haben muss. Der oder die unbekannten Täter seien durch ein Fenster im Erdgeschoss in das Gebäude eingedrungen und hätten im Anschluss zwei Zimmer verwüstet, so die Polizei. Ob etwas entwendet wurde oder wie hoch der Schaden ist, konnte den Angaben zufolge noch nicht geklärt werden.

Seit Monaten liegen in dem Gebäude einer Pleite gegangenen Archivierungsfirma ungesichert rund eine Viertelmillion vertraulicher Akten. Der Datenschutzbeauftragte hatte von der Polizei Hilfe bei der Sicherung und Bergung erbeten. Vom Innenministrerium hieß es zuletzt, dafür gebe es keine rechtlichen Voraussetzungen. dh