Suhl - Insgesamt 2150 ortsgebundene Messstellen des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) sind in einem Raster von 15 mal 15 Kilometer über ganz Deutschland verteilt. "43 Stationen davon stehen in Thüringen", erläutert Hans-Werner Landfried, Leiter des Messnetzknotens in Salzgitter. Landfried und seine Mitarbeiter sind wegen der Reaktorkatastrophe in Japan und der besorgten Anfragen derzeit im Stress. Sie überwachen die Umgebungsstrahlung in Bremen, Niedersachsen und Thüringen. "Täglich fragen wir die Werte ab", sagt er. Sei der Grenzwert überschritten oder eine Sonde defekt, schlage sie automatisch Alarm. Bisher ist alles ruhig geblieben.
Thüringen Überwachung rund um die Uhr - für Panik kein Grund
Von Jörg Lessing 25.03.2011 - 00:00 Uhr