Berlin/Erfurt - Land der kurzen Wege: Mit Kultur, Wald und Städten will Thüringen auf der weltgrößten Reisemesse ITB in Berlin auf sich aufmerksam machen. Die Konkurrenz ist groß.
Yoga, kulinarische Besonderheiten und Welterbe - damit wirbt Thüringen auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin um Gäste. «Wir zeigen, was man in Thüringen entdecken kann», sagte Thüringens Kulturminister Christoph Matschie (SPD) am Mittwoch auf der ITB. Auf einem 600 Quadratmeter großen Stand auf der weltgrößten Reisemesse präsentiert der Freistaat neben Welterbestätten wie Weimar und Wartburg auch neue Angebote, wie einen Yogakurs auf dem Baumkronenpfad im Nationalpark Hainich. Insgesamt seien 14 Städte, Regionen und Verbände vertreten.
«Die Teilnehmer können dann schon vor der regulären Öffnung auf den Baumkronenpfad», sagte die Geschäftsführerin der Thüringer Tourismusgesellschaft, Bärbel Grönegres. Während der Messe bis Sonntag kochen zwei Thüringer Spitzenköche für Fachbesucher und das Publikum. Ausgezeichnet wurde Thüringen nach Angaben des Wirtschaftsministeriums vom Deutschen Tourismusverband für die Qualität seiner Tourismusinformationen. Im Vergleich der einzelnen Orte in Deutschland sei Bad Langensalza zusammen mit Dresden auf den 1. Platz gekommen. Die Qualitätsoffensive in der Thüringer Tourismusbranche zeige Wirkung, erklärte Wirtschaftsstaatssekretär Jochen Staschewski.
Thüringen habe sehenswerte Welterbestätten von Klassik bis Bauhaus, sagte Grönegres. Neben Weimar und dem Hainich werben auch die Biosphärenreservate Rhön und Vessertal, die Stadt Erfurt und das Schloss Friedenstein in Gotha um Gäste. Dem Reformationsmaler Lucas Cranach dem Älteren, der im Gothaer Schloss mit mehreren Bildern vertreten ist, und seinem Sohn will der Freistaat 2015 eine Ausstellung «Cranach in Thüringen 2015 - Bild und Botschaft» widmen.
Matschie verwies auf gestiegenen Touristenzahlen im vergangenen Jahr. Das zeige, dass sich Investitionen in die Präsentation des Landes auszahlen. Die Übernachtungszahlen stiegen 2012 zum sechsten Mal in Folge - auf insgesamt 9,7 Millionen. Allerdings gab es große regionale Unterschiede bei der Auslastung von Hotels und Pensionen. Im Südharz sei 2012 im Schnitt nur jedes vierte Gästebett belegt gewesen.
Hinzu kommt, dass die Thüringer und ihre Gäste weniger für Gaststättenbesuche und Hotelübernachtungen ausgegeben. Der Umsatz im Gastgewerbe ging im vergangenen Jahr real um 1,6 Prozent zurück, teilte das Statistische Landesamt mit. Die wirtschaftliche Entwicklung der Branche in Thüringen war damit schlechter als im Bundestrend mit einem leichten Umsatzplus von 0,2 Prozent. Höher als in der Gastronomie mit minus 0,9 Prozent fiel der Umsatzrückgang bei Hotels und Pensionen mit 2,8 Prozent aus. dpa
Yoga, kulinarische Besonderheiten und Welterbe - damit wirbt Thüringen auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin um Gäste. «Wir zeigen, was man in Thüringen entdecken kann», sagte Thüringens Kulturminister Christoph Matschie (SPD) am Mittwoch auf der ITB. Auf einem 600 Quadratmeter großen Stand auf der weltgrößten Reisemesse präsentiert der Freistaat neben Welterbestätten wie Weimar und Wartburg auch neue Angebote, wie einen Yogakurs auf dem Baumkronenpfad im Nationalpark Hainich. Insgesamt seien 14 Städte, Regionen und Verbände vertreten.
«Die Teilnehmer können dann schon vor der regulären Öffnung auf den Baumkronenpfad», sagte die Geschäftsführerin der Thüringer Tourismusgesellschaft, Bärbel Grönegres. Während der Messe bis Sonntag kochen zwei Thüringer Spitzenköche für Fachbesucher und das Publikum. Ausgezeichnet wurde Thüringen nach Angaben des Wirtschaftsministeriums vom Deutschen Tourismusverband für die Qualität seiner Tourismusinformationen. Im Vergleich der einzelnen Orte in Deutschland sei Bad Langensalza zusammen mit Dresden auf den 1. Platz gekommen. Die Qualitätsoffensive in der Thüringer Tourismusbranche zeige Wirkung, erklärte Wirtschaftsstaatssekretär Jochen Staschewski.
Thüringen habe sehenswerte Welterbestätten von Klassik bis Bauhaus, sagte Grönegres. Neben Weimar und dem Hainich werben auch die Biosphärenreservate Rhön und Vessertal, die Stadt Erfurt und das Schloss Friedenstein in Gotha um Gäste. Dem Reformationsmaler Lucas Cranach dem Älteren, der im Gothaer Schloss mit mehreren Bildern vertreten ist, und seinem Sohn will der Freistaat 2015 eine Ausstellung «Cranach in Thüringen 2015 - Bild und Botschaft» widmen.
Matschie verwies auf gestiegenen Touristenzahlen im vergangenen Jahr. Das zeige, dass sich Investitionen in die Präsentation des Landes auszahlen. Die Übernachtungszahlen stiegen 2012 zum sechsten Mal in Folge - auf insgesamt 9,7 Millionen. Allerdings gab es große regionale Unterschiede bei der Auslastung von Hotels und Pensionen. Im Südharz sei 2012 im Schnitt nur jedes vierte Gästebett belegt gewesen.
Hinzu kommt, dass die Thüringer und ihre Gäste weniger für Gaststättenbesuche und Hotelübernachtungen ausgegeben. Der Umsatz im Gastgewerbe ging im vergangenen Jahr real um 1,6 Prozent zurück, teilte das Statistische Landesamt mit. Die wirtschaftliche Entwicklung der Branche in Thüringen war damit schlechter als im Bundestrend mit einem leichten Umsatzplus von 0,2 Prozent. Höher als in der Gastronomie mit minus 0,9 Prozent fiel der Umsatzrückgang bei Hotels und Pensionen mit 2,8 Prozent aus. dpa